Lebenswichtiger Schritt im Kampf gegen die Wasserkrise
Pehal hat rund 8.700 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Grundwasserspiegel ist über die Jahre auf bis zu 150 Meter Tiefe abgesunken. Landwirtschaft und Viehzucht – die wichtigsten Einkommensquellen des Dorfes – sind davon stark betroffen. Der zentrale Johad des Dorfes hat aufgrund von Versandung, Erosion und fehlender Wartung einen Großteil seiner Speicherkapazität verloren.
Dieses Projekt entsteht in Zusammenarbeit zwischen Time to Help und dem Forum für Interkulturellen Dialog (FID). Die technische Umsetzung und die Leitung vor Ort liegen bei den Frauen des Dorfes Pehal. Die gesamte Initiative wird unter der Leitung des örtlichen Women’s Water Committee umgesetzt, das alle Planungs-, Entscheidungs- und Steuerungsprozesse verantwortet. Rund 40 Frauen sind über einen Zeitraum von 60 Tagen direkt an den baulichen Maßnahmen beteiligt und gestalten die Sanierung des Johad maßgeblich mit.
Auf diese Weise stärkt das Projekt nicht nur die Wasser- und Klimaresilienz der Region, sondern auch die gesellschaftliche Stellung und Entscheidungsmacht von Frauen im ländlichen Rajasthan. Für die Eröffnung ist ein gemeinsamer Besuch von TTH- und FID-Vertreter*innen geplant.
Frauen führen das Projekt an – ein Modell für inklusive Entwicklung
Mit der geplanten Sanierung profitieren künftig von einer stabileren Wasserversorgung:
500
Haushalte
8700
Menschen
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