Tipps: So können wir Lebensmittel retten

Häufig werden Personen, die versuchen Lebensmittel zu retten zu unrecht kriminalisiert. Um das Problem der Verschwendung in unserem Land auf ein Minimum zu senken, müssen wir als Teil einer großen Gesellschaft unserer individuellen Verantwortung bewusst sein. Wir sollten uns nicht nur über Mittel und Wege der Verhinderung von Verschwendung informieren, sondern auch das Gespräch mit unseren Mitmenschen suchen. Der Diskurs wird die Wichtigkeit des Themas für jeden sichtbar machen und auch eine Art Aufklärungsarbeit leisten.

In diesem Beitrag sollen einige Ideen der Welthungerhilfe zum richtigen Umgang mit unserem Verschwendungsproblem werden.

Tipps: Lebensmittel retten

Bewusstes Einkaufen.

Dadurch, dass man sich ganz klar vor Augen führt, was in welcher Menge benötigt wird, kann man verhindern im Supermarkt unnötig große Mengen zu kaufen. Wenn man Sachen auf der Einkaufsliste bereits innerhalb weniger Tage verwerten möchte, könnte man gezielt zu Lebensmitteln mit kürzerem Mindesthaltbarkeitsdatum greifen, womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären.

Mindesthaltbarkeit richtig vertsehen und Lebensmittel retten.

Wer denkt der Mindesthaltbarkeitsdatum zeige an, ab welchem Zeitpunkt etwas nicht mehr gut sei, liegt falsch. Statt einen ungeöffneten Joghurt beispielsweise direkt in die Tonne zu schmeißen, könnte man ihn vorher ruhig probieren. Dabei sollte man auf die eigenen Sinne vertrauen. Man kann unter anderem schauen, ob irgendwelche Pilze zu sehen sind oder ob sich ein verfaulter Geruch bemerkbar macht. Natürlich soll man nicht unvorsichtig sein. Insbesondere bei Fisch und Fleisch ist Vorsicht geboten, da sie teilweise selbst im Kühlschrank nicht gut genug gekühlt werden und besonders schnell verderben.

Kreativität und Präzision

Sollte es Überreste geben kann Kreativität weiterhelfen. Probieren sie eigene Kreationen aus und vielleicht entdecken sie ein neues Lieblingsrezept! Sie können sich auch mit Freunden verabreden und gemeinsam an neuen Rezepten forschen.

Beim Zubereiten von Gerichten macht man sich vielleicht aus Bequemlichkeit nicht so viele Gedanken doch kann man auch mit präziserem schneiden dafür sorgen, dass man auf Dauer große Mengen an unnötigem Abfall verhindert.

Initiativen über das Internet unterstützen

Die Welthungerhilfe wirbt vor allem dafür bei foodsharing.de und bei foodwatch.org mitzumachen. Bei Foodsharing zum Beispiel, können Menschen sowohl selbst Essen zur Abholung anbieten, als auch selbst kostenlos Essen aus Supermärkten, Restaurants oder Bäckerei etc. abholen. Foodwatch hingegen bietet eine Vielzahl an Mitmachaktionen. Zudem Leistet Foodwatch auch Aufklärungsarbeit. Es lohnt sich also ab und zu sich auf der Homepage umzuschauen.

Gute Nachbarschaftsverhältnisse können helfen

Eine gute Beziehung unter Nachbarn kann unzählige Vorteile haben. In puncto Lebensmittelverschwendung allerdings auch! Geht es beispielsweise in den Urlaub und man hat noch was im Kühlschrank übrig, kann man es den Nachbarn anbieten und natürlich umgekehrt.

Haltbarkeit Maximieren

Was Haltbarkeit angeht kann man vor allem von Großeltern einiges lernen. Sie mussten schwierige Zeiten durchstehen, wo es an allen Ecken und Kanten am Nötigsten fehlte. In der Not mussten zum überleben neue Mittel und Wege geschaffen werden. Obst und Gemüse lässt sich sehr gut durch das Einkochen länger haltbar machen. Die Produkte können dabei ebenfalls sehr lecker sein, was sich am Beispiel der Marmelade unschwer erkennen lässt.

„Doggy-Bags“

Wenn man im Restaurant nicht alles aufessen kann, ist es sinnvoll die Reste mit nach Hause zu nehmen. In den Vereinigten Staaten ist dies bereits absolut normal. In Deutschland ist es indes noch wenig üblich. Die Betonung liegt hier auf „noch“.

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