Hungersnot in Jemen

Hungersnot in Jemen

Neben dem Bürgerkrieg und der Hungersnot belastet auch Covid-19 die Infrastruktur des Landes stark.
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Hungersnot im Jemen

Bürgerkrieg, Hungersnot und jetzt breitet sich auch noch die Covid-19 Pandemie im Jemen aus. Die Situation im Jemen wird immer drastischer und dramatischer. Die UNICEF warnt in einem Ende Juni veröffentlichten Bericht vor den drastischen Folgen für die Zivilbevölkerung und Kinder im Jemen. Wegen fehlenden Hilfsgeldern und der Ausbreitung von Covid-19 könne „die Zahl mangelernährter Kinder im Jemen bis Ende des Jahres auf 2,4 Millionen ansteigen“, heißt es in dem Bericht. 

Das Gesundheitssystem im Jemen ist zerstört und keineswegs für die Pandemie gewappnet. Die Infrastruktur des Landes ist vollkommen überfordert. 

Hungersnot im Jemen: Kinder besonders betroffen

Laut UNICEF ist die Situation vor allem für die jemenitischen Kinder gefährlich: 

  • In den kommenden sechs Monaten könnten im Jemen weitere 30.000 Kinder von lebensbedrohlicher, schwerer akuter Mangelernährung betroffen sein. Die Zahl der mangelernährten Kinder unter fünf Jahren könnte auf insgesamt 2,4 Millionen ansteigen – das entspricht fast der Hälfte aller Kinder unter fünf Jahren im Land. 
  • Bis Ende des Jahres könnten weitere 6.600 Kinder unter fünf Jahren an vermeidbaren Ursachen sterben. Das Gesundheitssystem steht kurz vor dem Zusammenbruch. Nach Jahren des Konflikts ist nur die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen funktionsfähig, zudem fehlen Medikamente, Ausstattung und Personal.
  • Der mangelnde Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen fördert die Ausbreitung des Coronavirus. Rund 9,58 Millionen Kinder haben keinen ausreichenden Zugang zu sauberem Wasser, sanitären Anlagen oder Hygiene. 
  • Weil Kinder nicht mehr zum Unterricht gehen können und sich gleichzeitig die wirtschaftliche Lage verschlechtert, wächst das Risiko für Kinderarbeit, Kinderehen oder dafür, dass Mädchen und Jungen von bewaffneten Gruppierungen oder dem Militär rekrutiert werden. Die Vereinten Nationen haben in den letzten fünf Jahren allein 3.467 Kinder registriert, die von bewaffneten Streitkräften oder Gruppen rekrutiert und eingesetzt wurden – einige von ihnen waren erst zehn Jahre alt. 

 

Lebensmittelpakete für Jemen

Wir als Time To Help e.V. versuchen schon seit Jahren den Menschen im Jemen zu helfen. Dank unserer Unterstützer konnten wir bereits viele Lebensmittelpakete an die dortigen Menschen verteilen. 

So sehen unsere Pakete aus:

Lebensmittelpaket 1 beinhaltet 15 kg Weizenprodukte, 3 kg Reis, 3 kg Zucker

und 1 kg Speiseöl. Hierfür sind etwa 30€ nötig. 

 

Mit einer Spende von 50€ können Sie das Lebensmittelpaket 2 mit 25 kg Weizenprodukten, 3 kg Reis, 3 kg Zucker sowie 1 kg Speiseöl an eine bedürftige Familie schenken. 

 

Neben dem Bürgerkrieg und der Hungersnot belastet auch Covid-19 die Infrastruktur des Landes stark.

  • Schnelle & unkomplizierte Hilfe nach Jemen
  • Lebensmittelpakete mit großer Wirkung
  • Mit Bildung Kinderarbeit entgegenwirken


Haben Sie Fragen?

Bitte rufen Sie uns während der Sprechzeiten an: 09:00-17:00 Uhr
+49 (0) 69 8090 6210

Oder mailen Sie uns:
info@timetohelp.eu

Letzte Kommentare

    TTH im Jemen

    Wie hilft Time To Help im Jemen?

    Time To Help e.V. arbeitet auch im Jemen mit bekannten und vertrauenswürdigen Partnern zusammen. Diese haben mit den finanziellen Spenden vor Ort Lebensmittelpakete zusammengestellt und an die bedürftigen Menschen hauptsächlich in drei Städten verteilt, die von der Hungerkatastrophe besonders betroffen sind. Dabei handelt es sich um die Städte Raymmah, Taiz und die Hauptstadt Sana´a. Viele Jemeniten sind in hierher geflüchtet. 

    In den Lebensmittelpaketen sind Weizenprodukte, Reis, Zucker und Speiseöl enthalten.